Die Angebote der KJA/SPZ
Kinder- und Jugendambulanzen (KJA) und Sozialpädiatrische Zentren (SPZ) sind spezialisierte Einrichtungen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre mit Entwicklungsstörungen bzw. -verzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten, Behinderungen und/oder seelischen Beeinträchtigungen. Die KJA / SPZ bieten wohnortnah ambulante Untersuchungen und Versorgungen an.
Angebote für Säuglinge, Kinder und Jugendliche:
- ärztliche und psychologische Diagnostik
- therapeutische Versorgung und Frühförderung nach einem individuellen Behandlungs- und Förderplan
- Einzel- und Gruppentherapie
- Auswahl und Anpassung von Hilfsmitteln
- mobile therapeutische Begleitung des Kindes in der Kindertagesstätte
- ausführliche Beratung der Eltern und Bezugspersonen
- Entscheidungshilfen beim Übergang des Kindes in die Schule
- Hilfe durch Gespräche in schwierigen Familiensituationen
- sinnesspezifische Frühförderung, s. Standorte der KJA/SPZ
Die angebotenen Hilfen konzentrieren sich dabei sowohl auf die körperliche und seelische Gesundheit des Kindes, als auch auf seine Teilhabe am sozialen Leben in Familie, Kindertageseinrichtung und Schule.
Finanzierung und Beantragung einer sozialpädiatrischen Behandlung
Die Finanzierung aller Kinder- und Jugendambulanzen und Sozialpädiatrischen Zentren in Berlin erfolgt durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin und durch die Krankenversicherungen. Für die Untersuchung und Behandlung eines Kindes ist ein Überweisungsschein eines niedergelassenen Arztes erforderlich:

